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Die Waldorfschule Frankfurt am Main ist eine Schule nach der Pädagogik von Rudolf Steiner. Sie ist auch unter dem Namen Steiner Schule bekannt. Weitere Informationen zu unserer Waldorfschule Frankfurt erhalten Sie hier auf dieser Webseite. |
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Ersatzschulfinanzierung |
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Schulkonzert 28.01.2012 - Rückblick |
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Ding dong forever Ein neues Jahr - ein neues Instrument - ein neues Schulkonzert
Am 28. Januar 2012 erlebten wir eine neue Auflage des bewährten Formats „Schulkonzert“ im "Neuen Saal" unserer Schule. Sieben Stücke kamen zur Aufführung durch vier musikalische Gruppen (Zwergenorchester, Mittelstufenorchester, Bläserkreis und Oberstufenorchester).
Die Überschrift über alles Folgende wurde mit den „Worten“ Johann Sebastian Bachs durch das Zwergenorchester (Leitung Thomas Breckner) und den Chor der 5. (4.-7.) Klassen (Leitung Ulrike Wildermuth) hörbar gemacht. Der bekannte Chorsatz Nr.10 aus der Kantate Herz und Mund und Tat und Leben (Bachwerkeverzeichnis 147) wurde mit Inbrunst gespielt und gesungen. Beide Ensembles meisterten die Aufgabe des steten Wechsels zwischen dem triolischen Instrumentalstück und dem Choralsatz mit großer Souveränität.
Jesus bleibet meine Freude, meines Herzens Trost und Saft, Jesus wehret allem Leide, er ist meines Lebens Kraft, meiner Augen Lust und Sonne, meiner Seele Schatz und Wonne; darum laß' ich Jesum nicht aus dem Herzen und Gesicht.
Dieser Text und seine Umsetzung in BWV 147 scheinen in unmittelbarer Beziehung zum Musizieren der Schüler, Eltern und Lehrer zu stehen. Die Beharrlichkeit der Triolen in der Melodie des Instrumentalsatzes, die es erst einmal über alle 71 Takte durchzuhalten gilt, nicht zu langsam, nicht zu schnell, eignet sich zum Motto der Orchesterarbeit unserer Lehrer, ebenso wie sich die Signalworte „wehret allem Leide“, „meiner Seele Schatz und Wonne“ und „meines Lebens Kraft“ als Motti für die Beziehungen der Kinder und Jugendlichen zu ihrer Orchestermusik anbieten.
Das Mittelstufenorchester unter Leitung von Christoph Langheim war mit zwei Stücken präsent: einem Walzer von Brahms und einem Soundtrack von Adriano Celentano, vierundzwanzigtausend Küsse (entstanden für das Festival di San Remo 1961, Celentano konnte damals im Achtelrhythmus Beinakrobatik machen, während er sang und Gitarre spielte...). Heute also U statt E, beide Stücke waren für die Zwecke des mit vielen Bläsern besetzten Orchesters (15 Flöten und 6 Klarinetten!) arrangiert worden. Bei Brahms kam schließlich ein satter Bläsersound zustande, während das Celentano – Stück (mit B. Breig am Klavier) vor allem von der straffen Führung durch das Schlagzeug und die überzeugende Bläsergruppe profitierte – auch das schöne Spiel der Posaunen ist hervorzuheben. Die Auseinandersetzung mit dem Salonorchester – Repertoire der 60iger Jahre bewirkt offenbar ein Zusammenwachsen der großen Gruppe Mittelstufenorchester zu einem homogenen und hellhörigen Klangkörper.
Das Bläserensemble des Oberstufenorchesters schloss sich mit zwei Stücken aus der U-Musik-Welt an: das Arrangement des Liedes „Ce que le Blues a fait de moi“ (was der Blues mit mir gemacht hat) der zeitgenössischen belgischen Sängerin Maurane (bürgerlicher Name Claudine Luypaerts) sowie „Love Potion No.9“ (Liebestrank No.9) von Leiber und Stoller. Diese waren die wichtigsten Musikproduzenten und Song – Komponisten in den USA in den 50iger und 60iger Jahren, die u.a. auch für Elvis Presley im Rhythm and Blues – Stil schrieben. Zu Ihren Jazzkompositionen gehört u.a. die letzte Single, die Frank Sinatra produzierte.
Das Stück nach Maurane war hervorragend intoniert, insbesondere in der Solo – Posaune mit ihrem wunderschönen Klang. Zum Einsatz kam auch eine Hammondorgel, die offenbar zu den Neuerwerbungen der schulischen Instrumentensammlung gehört. Welcher Glanz ! Nun ist der Big- Band – Sound reicher, und die Bläsergruppe gibt sich alle Mühe, zum Geheimtipp der Schulkonzerte zu werden.
„Love Potion No.9“ von Leiber und Stoller wurde 1959 geschrieben und von mehr als 20 Bands und Sängern danach „gecovert“, also in einem eigenen Arrangement produziert. Nach einem mysteriösen Anfang entfaltet sich ein Tanz- Rhythmus (ich dachte an Slow Fox, passend zu der Entstehungszeit). Der Klang des Orchesters ist wie der Rhythmus „perfekt“. Die Geschichte handelt von einem Mann, der sich von einem Zigeuner eine Flasche eines liebesfördernden Getränks kauft, um seine Sehnsucht nach einer Frau zu kurieren, und der dann jeden küsst, der ihm über den Weg läuft, bis er schließlich an dem Verkehrspolizisten an der Straßenecke scheitert, der ihm die Flasche über den Kopf schlägt.
Das Oberstufenorchester in großer Besetzung begann nach der Pause mit dem 2.Satz „Adagio sostenuto“ des 2. Klavierkonzerts von Sergej Rachmaninoff. Einfühlsam und kongenial begleitete es den Pianisten Julian Betge. Der 2. Satz des Klavierkonzerts wurde im Jahr 1900 gemeinsam mit dem 3. Satz uraufgeführt, während der 1. Satz erst 1901 fertiggestellt wurde. Die musikalische Geste des Satzes enthält Elemente der Spätromantik und der Neoklassik. Die Musik beginnt und endet in E-Dur und wechselt im Mittelteil in Molltonarten. Rachmaninoff komponiert zahlreiche melodische Zwiegespräche zwischen dem Klavier und den Flöten, den Klarinetten und den Violinen, die die ruhige Atmosphäre eines gepflegten Austauschs zwischen mehreren Gesprächspartnern schaffen. Während das Orchester den Pianisten an vielen Stellen klanglich „in Watte packt“, hat der Pianist selbst offenbar die Aufgabe, individuelle Seelenzustände präzise auszuleuchten.
Beeindruckt hat mich besonders eine längere Dialogphase zwischen rechter und linker Hand, die das beharrliche Bestehen auf dem je eigenen Rhythmus (nämlich Achtel gegen Triolen) zum Inhalt hat. Trotz der nicht einfachen internen Abstimmung war der Solist gerade an diesen schwierigen Stellen mit ganzer Aufmerksamkeit bei seinen Kollegen im Orchester, sodass ein hervorragendes Zusammenspiel entstand. Nach einer brillanten Kadenz endet der Satz leise mit einem melancholischen Abgesang des Klaviers auf der Terz.
Felix Mendelssohn reiste 1829 durch Schottland und versuchte, seine Faszination von der düsteren Natur des schottischen Hochlandes in eine Komposition zu fassen, seine 3.Sinfonie. An dieser arbeitete er bis 1842 - die Uraufführung fand am 3. März 1842 im Leipziger Gewandhaus unter seiner Leitung statt. Gleichzeitig entstand das Werk „die Hebriden“, die hier schon mit großem Erfolg aufgeführt wurden.
Die Sinfonie hat 4 Sätze, die ohne Unterbrechung „am Stück“ zu spielen sind. Unser Oberstufenorchester unter Leitung von Berthold Breig hat sich des 1.Satzes angenommen, der selbst aus einem langsamen und einem schnellen Teil besteht: Andante con moto und Allegro un poco agitato. Nach fast zögerndem Eintreten in den Satz wuchsen Streicher und Bläser rasch in die komplexe Motivik hinein, sodass in den Kraft und Mut erfordernden Tuttistellen der Anstieg des Reisenden Mendelssohn auf die grünen Hänge des Berglandes überzeugend deutlich sichtbar wurde.
Hervorragend ausgearbeitet waren die schönen Stimmführungen der Hörner und der Trompeten, sowie ein prägnantes Nebenthema in den Celli. Mitten im schnellen Teil finden sich alle Stimmen in einem tiefen unisono – Ton zusammen, um dann wieder in das dunkle mythische Wabern der schottischen Berggeister zu versinken. Am Ende kehrt Mendelssohn für wenige Takte zum Andantino zurück, das Stück endet mit einer offenen Frage, deren Antwort wohl im zweiten Satz gegeben wird...
Nach anhaltendem Beifall für die große Leistung der Schüler stellte sich Berthold Breig in seiner nun schon legendären Kollektenrede mit einem ding dong for ever – Dada - Gedicht dem Publikum, und das Orchester antwortete darauf mit einem herzerfrischenden Doo-Wop-Style – Song : "Who put the bomp in the Bomp, Bomp, Bomp" von Barry Mann (1961). Gefeierter Sänger war Tao Westenberger, der Backstage-Chor der Orchestermitglieder unterstützte ihn mit gekonnten Einwürfen. Boogiti- Boogiti- Boogiti- Shoe !
Sehr herzlichen Dank an alle, die musiziert haben. Es war ein großartiges Konzert.
Dr. med. Georg Altrock |
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Kinderschutzkonzept der Freien Waldorfschule Frankfurt |
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Nach über einem Jahr der gemeinsamen Arbeit hat die Schule ihr ambitioniertes Kinderschutzkonzept fertiggestellt. In einem mehrmonatigen Prozess, der von einer externen Jugendamtspsychologin und einem Juristen begleitet wurde, haben Kollegen, Mitarbeiter und Eltern die Grundzüge diskutiert; die dann von einer Delegation zusammengefasst wurden. Vorstand und Kollegium haben diesem Konzept einmütig zugestimmt, sodass die Arbeit der Kinderschutzdelegation zukünftig auf einer soliden Grundlage aufbauen kann. Dieses Konzept wird in den nächsten Jahren ständig weiterentwickelt werden. Die Kinderschutzdelegation ist unter folgender Email zu erreichen: ksd at waldorfschule-frankfurt.de
Die Kinderschutzdelegation besteht zurzeit aus folgenden Mitgliedern:
Fr. Wernitsch (Lehrerin) --- pwernitsch at waldorfschule-frankfurt.de Hr. Schmid (Lehrer) --- kschmid at waldorfschule-frankfurt.de Fr. Wormsbächer (Lehrerin) --- hwormsbaecher at waldorfschule-frankfurt.de Fr. Noorman (Lehrerin) --- pnoormann at waldorfschule-frankfurt.de Fr. Figura (Lehrerin) --- bfigura at waldorfschule-frankfurt.de Fr. Lerner (Erzieherin, Kindergarten) --- baerbellerner at web.de Hr. Gies (Vorstand) --- robert.gies at web.de Hr. Dr. Trittel (Vorstand) --- andreas.trittel at db.com
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Bildung fürs Leben |
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http://bildung-fuers-leben.de Das erste offizielle Video des Bundes der Freien Waldorfschulen. Es geht darin um das Thema "Waldorflehrer werden" und soll Euch die Botschaft vermitteln, dass unserer Meinung nach in fast jedem Menschen ein Erzieher steckt - er muss nur entdeckt werden. Genau das wollen wir mit diesem Film unterstützen, denn die Waldorfschulen in Deutschland suchen viele junge Menschen, die Freude für den Lehrerberuf entwickeln wollen. http://www.youtube.com/watch?v=yBWwb8tdP8E |
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Heiße Feder |
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Sie möchten die "Heiße Feder" gerne per Mail erhalten? Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf. Kurze Nachricht bitte an das GF-Sekretariat.
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Collegium Vocale Frankfurt e. V. |
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Selbstverwaltung und Gremien an unserer Schule |
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Der geistige Impuls der Waldorfschulen... |
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Sprechstunde Schulleitung für Mitglieder des Waldorfschulvereins Frankfurt |
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Reguläre Termine: Montags 18 h und freitags 12.30 h Treffpunkt: Vor dem Lehrerzimmer
Letzte Sprechstunde vor den Sommerferien: Freitag, 10. Juni 2011 Erste Sprechstunde nach den Sommerferien: Montag, 15. August 2011
Die Schulleitung bittet um Voranmeldung (montags bis 11.30 und freitags bis 9.40 h) im Schulbüro, Tel. 069/95306-140. Vielen Dank.
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Offene Fördersprechstunde |
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Das Förderkollegium möchte für alle Eltern der Schülerinnen und Schüler eine Anlaufstelle einrichten, wohin sie sich mit allen Fragen zu Lernschwierigkeiten wenden können. Sie sind herzlich eingeladen, wenn Sie Zweifel oder Sorgen im Hinblick auf die Bewältigung und den Umgang mit dem Lernstoff haben, zur „Elternsprechstunde zu Förderfragen“ zu kommen.
Diese ist immer: mittwochs von 07.45 - 08.00 h Ort: Arztzimmer im Erdgeschoss Altbau (ehemaliges Sprachlehrerzimmer)
Frau Dr. Schmidt |
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Das Projekt "Peer Counselling" |
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Oder: Wie Schüler sich gegenseitig unterstützen können
Probleme hat jeder Mensch. Sie unterscheiden sich natürlich, betreffen andere Themen, sind unterschiedlich schwer, sie gehen schnell vorbei oder begleiten einen das ganze Leben. Aber egal, um welche Art von Problemen es sich handelt, am besten lassen sie sich lösen, wenn man nicht allein ist. Diese Erkenntnis ist nicht neu, und dennoch fühlen sich viele Menschen, insbesondere Jugendliche, völlig von ihrer Umgebung allein gelassen und wissen nicht, was sie tun sollen. Ob nun ihre Außenwelt die Probleme nicht wahrnimmt oder nicht weiß, wie sie mit ihnen umgehen soll, ist dabei zweitrangig. Wie also kann man dies ändern? In den letzten Jahren hat sich international, in den unterschiedlichsten Bereichen, das Arbeiten mit der"Peer Group" etabliert. Dieses Prinzip ist so einfach wie effektiv. Es baut darauf, dass Menschen, die gleich alt sind, die einer bestimmten Interessengemeinschaft angehören, oder sich in der gleichen Situation befinden, sich gegenseitig leichter verstehen. Und damit wären wir auch schon beim eigentlichen Thema: "Peer Counselling" an unserer Schule.
Peergroup 2010

Auch in diesem Schuljahr kümmern sich 17 Zehntklässler, 3 Zwölftklässler und 9 Dreizehntklässler um die Probleme der Schüler. In den letzten Jahren wurde das Gesprächs-und Beratungsangebot der Peergroup auch vermehrt von ganzen Klasse genutzt, die mit Hilfe der Peers das Klassenklima verbessern wollten. Der neue Beratungsraum befindet sich nach den Umbaumaßnahmen der letzten Monate nun gegenüber der Schulbibliothek und hat zwar schon eine gemütliche Couch und einen Kühlschrank, weitere Einrichtungsideen werden von der Gruppe in den nächsten Wochen aber noch verwirklicht. Der Stundenplan mit den Terminen und die Namen der Peers werden in den nächsten Tagen am Raum ausgehängt und auf der Webseite veröffentlicht. Interessierte Schüler können sich dann gerne auch mal unverbindlich in dem Raum umschauen oder einen der Peers ausserhalb der Beratungszeiten ansprechen.
Sprechstunden Peergroup Di 11:45 - 14:00 Uhr Do 11:45 - 12:30 Uhr Fr 12:30 - 14:00 Uhr
Kontakt: peergoup at waldorfschule-frankfurt.de |
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Stuttgarter Erklärung |
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