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Seit dem Sommer 2011 hat die Kinderschutzdelegation, beauftragt durch Vorstand und Schulleitungskonferenz, auf Basis Ihres Konzeptes an unserer Schule gearbeitet. Die Delegationsmitglieder haben sich weitergebildet, Hort und Kindergarten wurden im gesetzlichen Rahmen in die Arbeit mit einbezogen. Von allen Lehrern, Mitarbeitern und mitarbeitenden Eltern wurden die sog. „Erweiterte Führungszeugnisse“ eingefordert und vorgelegt.
Es gibt eine ausgesprochen positive, ermutigende Resonanz in der Waldorfschul-Landschaft und viele Institutionen und Kinderschutz-Initiativen verfolgen gespannt, ob unser Konzept den Realitäten standhält und eine wirkliche Hilfe für die Kinderschutzdelegation, Pädagogen, Eltern und Betroffene darstellt. Das Konzept soll in den nächsten Monaten weiterentwickelt werden.
So ist z. Bsp. für nächstes Jahr geplant, den Fokus auf Prävention im Kinderschutz zu richten. Hierzu hat sich eine Arbeitsgruppe aus Lehrerkollegium, Elternkonferenz und Schülervertretung zum Thema "Begegnungen in der Schulgemeinschaft" gebildet. Diese bereitet Veranstaltungen vor, die z.B. zum Ziel haben können, Kodizes für unsere Schulgemeinschaft zu erarbeiten.
Als Ansprechpartner zum Thema Kindeswohlgefährdung stehen Ihnen ab sofort folgende Personen zur Verfügung: - unsere externe Ansprechpartner aus dem Kinderschutzbund, Hr. Niebergall (Tel. siehe Konzept auf unserer Homepage, letzte Seite) - die Ressortverantwortlichen des Vorstandes: Fr. Wormsbächer, Hr. Trittel. Hr. Gies
Für den Vorstand: R. Gies Für die Schulleitungskonferenz: K. Schmid
(November 2012)
Nach über einem Jahr der gemeinsamen Arbeit hat die Schule ihr ambitioniertes Kinderschutzkonzept fertiggestellt. In einem mehrmonatigen Prozess, der von einer externen Jugendamtspsychologin und einem Juristen begleitet wurde, haben Kollegen, Mitarbeiter und Eltern die Grundzüge diskutiert; die dann von einer Delegation zusammengefasst wurden. Vorstand und Kollegium haben diesem Konzept einmütig zugestimmt, sodass die Arbeit der Kinderschutzdelegation zukünftig auf einer soliden Grundlage aufbauen kann. Dieses Konzept wird in den nächsten Jahren ständig weiterentwickelt werden.
(November 2011) |