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Elternarbeit Drucken

Waldorfschulen sind Elterninitiativen

Gründungen von Waldorfschulen gehen aus Elterninitiativen hervor. Aber auch darüber hinaus begleiten Eltern das Gedeihen der Schule - mehr wohl, als das bei Regelschulen gewöhnlich der Fall ist. In den regelmäßigen Elternabenden, die in den unteren Klassen teilweise im monatlichen Rhythmus stattfinden, nehmen die Eltern an der Entwicklung der Schulklasse und ihrer Kinder teil. Aber die Eltern sind auch aufgefordert, sich mit pädagogischen, organisatorischen und rechtlichen Belangen der Schule auseinander zusetzen. Einführungsseminare und Vorträge bieten Eltern die Möglichkeit, sich in das Spezifische der Waldorfpädagogik zu vertiefen. Der Sichtweise der Waldorfpädagogik folgend, bedingt die Entwicklung des Kindes, dass sich der Erwachsene jeweils neu in seiner Rolle als Erzieher bewähren muss - in diesem Sinne ist Erziehung "Selbsterziehung". Die menschenbildende Wirkung des Unterrichts hängt entscheidend davon ab, ob die Pädagogen zusammen mit den Eltern versuchen, die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen innerlich zu begleiten und dabei ihre eigene Begriffsbildung ständig in Fluss zu halten.

Elternvertreter in den Gremien -Die Elternkonferenz

In der "Elternkonferenz" finden sich die Vertreter der einzelnen Schulklassen und Kindergartengruppen wieder, um spezielle Anliegen oder Fragen der Eltern in die entsprechenden Gremien einzubringen, oder um sich im Rahmen von Arbeitskreisen bestimmter Themen anzunehmen. Auch durch praktischen Einsatz (Adventsfest, Renovierungen usw.) unterstützen die Eltern die Schule. Elternarbeit ist demnach ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Waldorfschule.